Praktikanten Blog

 

 

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Tag 1, 21.01.2013

Wir, die neuen Schülerpraktikanten (Gero Kalb, Andre Elskamp) des OK:TV Mainz begannen heute unser 2- bzw. 3-wöchiges Praktikum.
Nach der Begrüßung zeigte uns Max den Offenen Kanal und erklärte uns, wie dieser funktioniert.
Während der Besprechung des kleinen Teams, erfuhren wir unseren Tagesablauf und starteten mit der Programmgestaltung für Samstag den 26.01.12.
Nach der anschließenden Einweisung in die Kameratechnik, machten wir uns mit Joshua und Aurelia auf den Weg, um unseren ersten Sendebeitrag, die Mainzer
Meinung zu produzieren. Schnell fanden wir eine geeignete Umgebung. Doch nachdem die Kamera aufgebaut war, wollte anfangs niemand mit uns reden. Im Laufe der Zeit verlief es dann aber lockerer.
Nach den Interviews zum Thema “Schnee”, machten wir uns auf den Weg zurück zu OK:TV und begannen die Aufnahmen zu sichten und zu schneiden.

 

Tag 2, 22.01.13

Am Dienstag begannen wir mit dem Schnitt der Mainzer Meinung, die wir zuvor am Montag gedreht hatten.Hier zeigte uns Joshua gleich die Tricks am Schnittprogramm und wie wir den Blauton aus den Aufnahmen heraus bekommen (Wir hatten vergessen den automatischen Weißabgleich zu aktivieren. Bei dem Weißabgleich sucht man sich eine weiße Fläche, hält diese vor die Kamera, und mit dem Weißabgleich werden je nach Lichtverhältnissen die Farben natürlich angepasst.) Zum Schneiden suchten wir erst die  Antworten aus den einzelnen Aufnahmen heraus und speicherten sie erst mal. Später konnten wir sie dann einfach noch zusammenmischen, ohne sie noch zu bearbeiten. Wir versuchten, immer mit einer Frage zu beginnen, und dann die Antworten direkt nacheinander zu schneiden.  Wichtig ist,  dass in einer Szene der Interviewpartner auf der einen  Seite im Bild steht, und bei der nächsten Szene auf der anderen. So verschafft man dem Beitrag abwechslung.Nach dem Schnitt exportierten wir den Film in zwei  Qualitätsstufen.  Für die Fernsehausstrahlung exportierten wir ihn in SD-Auflösung. (SD ist die Auflösung, die im Fernsehen benutzt wird. Sie entspricht einer Pixelanzahl von 720×576. Im Gegensatz zur HD-Auflösung mit 1920×1080, die für den Upload auf Youtube verwendet wird ist die SD-Auflösung für das Fernsehen deutlich schlechter.)

Hier können Sie sich die Mainzer Meinung ansehen:

 

Tag 3, 23.01.13

Am Mittwoch  begannen wir mit der Planung für einen Trailer über die Trickboxx. Mit der Trickboxx kann man ganz einfach Animationsfilme selber erstellen. Die Trickboxx ist ein größerer Kasten, wo oben die Kamera und zwei Lampen angebracht sind. Zudem gibt es von der Kamera noch eine Verbindung zum Computer, wo man mit einem speziellen Programm  den Animationsfilm erstellen kann. Wir erstellten  ein kleines Drehbuch, indem wir festgelegt haben, was  wir  aufnehmen  müssen.Hier schrieben wir die einzelnen Szenen in der Reihenfolge auf und beschrieben, was im Bild zu sehen sein wird. Wir bauten die Trickboxx auf und begannen mit den Aufnahmen. Zunächst erstellten wir einen Zeitraffer zum Aufbau der Trickboxx. Hierbei machten wir das Video um einiges schneller, damit man in ein paar Sekunden sieht wie wir die Trickboxx aufbauen, was in Wirklichkeit c.a fünf Minuten gedauert hat. (Ein Zeitraffer ist eine Einstellung beim schneiden, dass man die Geschwindigkeit eines Videos verändert.) Anschließend erstellten wir einen eigenen Animationsfilm. Zunächst mussten wir uns eine Geschichte ausdenken und begannen daraufhin mit dem Basteln der Figuren und Sprechblasen. Nach der Bastelstunde begannen wir mit dem Animationsfilm. Hierzu legten wir dem gebastelten Menschen in die Trickboxx und machten mit dem Computerprogramm sechs Fotos. Anschließend verschoben wir die Menschen und die Sprechblasen um jeweils ein paar Millimeter und machten wieder sechs Bilder. Dies wiederholten wir so oft, bis die gewünschte Länge und Handlung erreicht war. Der Computer fasste dann die Bilder zusammen und spielte sie mit 15 Bildern pro Sekunde ab. Jetzt sah es so aus, als ob die gebastelten Menschen laufen würden.Es war gar nicht so einfach, damit es gut aussah, da man die Menschen sehr schnell zu viel versetzt oder sogar die ganze Trickboxx ein Stück verschiebt. Nach mehreren versuchen ergab sich jedoch ein gutes und gleichmäßiges Bild.

Hier ist unserer Trailer zur Trickboxx:

 

Tag 4, 24.01.13

Am Donnerstag vollendeten wir den Schnitt an dem Trailer der Trickboxx. Hier fügten wir an den Anfang unseren eigenen Animationsfilm. Anschließend fügten wir das Video vom Aufbau ein, welches wir c.a 15 mal schneller machten. So entstand aus einem sechs Minuten Video, ein 20 Sekunden langer Zeitraffer. Von einer zur Verfügung gestellten DVD mit fertigen Animationsfilmen suchten wir uns gute Beispiele aus und fügten Ausschnitte dazu. Zum Ende fügten wir noch das Logo des OK:TV Mainz und einen Text hinzu. Das alles wirkte ohne Ton zu trocken, weshalb wir uns im Internet passende und GEMA-freie Musik suchten und herunter geladen haben. Wir durften keine bekannte Musik (z.B. aus den Charts) nehmen, da diese urheberrechtlich geschützt sind. (Die GEMA kontrolliert und verwaltet diese Urheberrechte). Auf bestimmten Plattformen im Internet kann man sich freie Musik herunterladen (Bei dieser Musik muss man nur den Namen und Künstler des Musikstückes im Video nennen). Nach der Pause machte uns Luise auf einen komplett zugefrorenen Ast aufmerksam, der vor einem Büro im Offenen Kanal hängt. Wir liehen uns eine Kamera um diesen mal eben schnell zu filmen. Nach dem Aufnehmen sahen wir uns die Aufnahmen an und suchten die beste raus. Mit dieser Aufnahme begannen wir einen kurzen Trailer zu schneiden, den man dann zwischen einzelnen Sendebeiträgen zur Überbrückung mehreren Sekunden nutzen. Am Nachmittag lernten wir, wie man einen Beitrag in die Programmplanung einfließen lässt und gestalteten das Programm für Montag den 28.01.2013.

Tag 5, 25.01.2013

Am Freitag begannen wir mit der Programmplanung für die folgende Woche. Für die Programmplanung gibt es ein Programm des OK:TV Mainz, mit dem man die Beiträge die aufgenommen und im Server gespeichert wurden in das laufende Fernsehprogramm einplanen. Man entscheidet also, was wann im Fernsehen laufen soll.  Anschließend sahen wir uns an, wie Joshua die Filmkritik, den Blockbuster, schnitt. Die Filmkritik wurde vor einem Bluescreen gedreht und nachträglich konnte man dann im Schnittprogramm das Blaue entfernen und einen beliebigen Hintergrund hinzufügen. In diesem Fall war es natürlich naheliegend ein Bild von einem Kino dahinter zu schneiden. Für den Film kam uns noch der Einfall eine alte „Filmuhr“ an den Anfang zu setzen, die dann von Fünf bis Eins herunterzählt und dann der Film beginnt.

 

Tag 6, 28.01.2013

Heute am Montag ist Gero in der Schule, jedoch ich, Andre, bin nicht alleine als Schülerpraktikant, denn Denis kommt hinzu. Heute musste wieder eine neue Mainzer Meinung gedreht werden. Wir begannen uns ein Thema auszusuchen, hierfür sahen wir mal in die Nachrichten um zu sehen, was gerade aktuell ist. Wir entschieden uns schließlich für den Diskobrand in Brasilien und überlegten uns noch vier Fragen. Es ist wichtig, dass jeder, der befragt wird exakt den gleichen Fragen bekommt. Anschließend liehen wir uns noch eine Kamera, sowie ein Stativ und ein Mikrofon. Und schon ging es los in die Fußgängerzone, wo wir die Kamera aufbauten. Es war wie letzte Woche gar nicht so einfach Leute vor die Kamera zu bekommen, da viele dies nicht wollten oder es sehr eilig hatten. Jedoch nach einiger Zeit hatten wir den ersten Freiwilligen gefunden, den wir befragen konnten. Wir stellten die Kamera auf die Körpergröße des Befragten ein und Denis  stellte sie noch scharf.  Nun begann Andre mit dem Befragen der Leute. Zurück im Offenen Kanal überspielten wir die Aufnahmen auf den Computer, an dem wir die Mainzer Meinung schneiden wollten. Da wir diesmal auf Band aufgenommen hatten dauerte dies etwas länger

 

Tag 7, 29.01.2013

Am Dienstag begannen wir mit dem Schnitt der Mainzer Meinung. Im Gegensatz zum letzten Mal waren diesmal die Aufnahmen sehr gut geworden. Wir suchten wieder die einzelnen Antworten aus den Videos heraus und schnitten diese aneinander. Anschließend suchten wir noch die richtige An- und Abmoderation heraus und fügte sie vorne und hinten an. Wir hatten mehrere aufgenommen, weil man sich immer mal verspricht oder die Kamera nicht richtig gezoomt hatte. Anschließend teilten wir uns auf. Gero übernahm die Programmplanung, Denis schnitt die Mainzer Meinung fertig und fügte noch den Indikativ vorne und hinten an das Video heran. Das Indikativ ist ein fertiges Intro, das bei jeder Folge genutzt wird. Anschließend exportierte er die Mainzer Meinung die dann anschließend auf den Server gezogen wurde und als Sendebeitrag registriert wurde. Andre kümmerte sich um den neuesten Blickpunkt Ingelheim, bei dem man im Schnittprogramm noch den Verantwortlichen hinzufügen musste. Anschließen musste der Blickpunkt Ingelheim noch in das richtige Format für das Fernsehen ausgegeben werden und in das Programm übernommen werden.

Hier können Sie sich die Mainzer Meinung ansehen:

 

 

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